Geflügelzuchtverein Trier

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Ein Jahr beim Geflügelzüchter im Zeitraffer.

 

Die Nachzucht.

 

Das Zuchtjahr des Geflügelzüchters beginnt nach der Ausstellungssaison.

Wer hohe Erwartungen an die Nachzucht stellt der sollte lange und sorgfältig sein bei der Auswahl und Zusammensetzung des Zuchtstammes. Passt die Henne zum Hahn, oder der Hahn zu der anderen Henne und so sollte am Ende der Auswahl ein Hahn und drei bis vier Hennen im Zuchtstamm stehen. Da der Tag durch die düstere und schlechte Witterung ungeeignet ist um im Januar oder Februar befruchtete Bruteier zu bekommen sollte man schon im November mit Licht arbeiten und somit den Tag verlängern. So werden durch die Tagverlängerung die Hühner animiert Eier zu legen und der Hahn zum Tretakt. Unruhig geht der Züchter die Nester paar Mal am Tag ab, vielleicht hat ja das eine oder andere Huhn ein Ei gelegt. Da die Bruteier am Anfang des Jahres gebraucht werden und die frostige Winterwitterung den Eiern schaden kann, sollten die Eier öfter am Tag aufgesammelt werden. Das sammeln der Bruteier und deren Auswahl sollte sorgfältig durchgeführt werden, da die zum Ausbrüten geeigneten Eier gesondert aufbewahrt werden, denn diese Eier müssen zwei bis dreimal am Tag gewendet werden. Hat man genug Eier innerhalb einer Woche gesammelt werden sie in die Brutmaschine eingelegt, hier übernimmt die Brutmaschine die Arbeit der natürlichen Glucke, sie wendet die Eier und hält die Bruttemperatur auf Ca. 37,8 Grad. Nach 18 Tagen in der Brutmaschine legt der Züchter die Eier von der Brutmaschine in den Schlupfbrüter, dort verweilen sie bis die Küken geschlüpft sind. Ins Kükenheim kommen dann die geschlüpften Küken und unter die Obhutschaft des Züchters. Nach 8 Tagen fangen die Impfungen an, einige Züchter impfen schon am ersten Tag gegen die Marekkrankheit, dann folgen Kokzidiose und Newcastleimpfung. Bei gutem Futter und Haltung wachsen die Küken schnell zu Junghennen heran. Nun beginnen die ersten Selektionen der Jungtiere und die Trennung von Hahn und Hennen, da der Züchter schon den ersten Termin einer Ausstellung im Auge hat und bis dahin die Tiere ihre Topform erreicht haben. In der Hoffnung, dass der Züchter alles richtig gemacht hat, präsentiert er seine Nachzucht den Preisrichtern. Diese Preisrichter bewerten nun die Tiere, zeigen sich die Tiere in Bestform so erhalten sie gute Noten und erringen Ehrenpreise, dies hängt von der Tagesform vom Geflügel und Preisrichter ab. Die Allgemeinrichter können nicht jede Rasse aus dem „FF“ kennen und übersehen auch manchmal einen Fehler, auch bei gut bewerteten Tieren. Nach der Ausstellungssaison heißt es wieder die Zuchtstamm- Zusammensetzung um im neuen Zuchtjahr eine vielleicht noch bessere Nachzucht zu erhalten.

W. N.

 

 


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